Jobs als Kaufmännischer Mitarbeiter in Frankfurt (Main)

Der gesuchten Beruf Kaufmännischer Mitarbeiter passt am ehesten zu der standardisierten Berufsuntergruppe “Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.)”. Die Bundesagentur für Arbeit erfasst systematisch Arbeitsmarktdaten und stellt relevante Information zu Verfügung, so z. B. auch Gehaltsdaten. In der passenden Berufsuntergruppe sind deutschlandweit nach den aktuellsten verfügbaren Daten 1.026.402 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fest angestellt. In dem Bundesland Hessen, zu dem der Ort deiner Suche Frankfurt (Main) gehört, lag diese Zahl zuletzt bei 87.724 Beschäftigten.

Welches Gehalt kann man als Kaufmännischer Mitarbeiter in Frankfurt (Main) erwarten?

Als mittleres Gehalt in dem gesuchten Beruf werden in Hessen 3.588 Euro brutto pro Monat angegeben. Dabei verdienen die untersten 10% monatlich 1.893 Euro und abwärts. Die Spitzengruppe, die obersten 10%, verdienen dagegen 6.287 Euro pro Monat und mehr.

Gehaltsspanne Bruttoentgelt | Für Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.) | Bundesland Hessen

In ganz Deutschland liegt das Durchschnittsgehalt für Kaufmännischer Mitarbeiter und verwandte Berufe bei 3.295, also unter dem Gehalt in Hessen.

Diese Angaben basieren übrigens auf insgesamt 1.017.256 Sozialversicherungsmeldungen. Sie dienen deiner groben Orientierung. Das Gehalt hängt natürlich erheblich von deinen Qualifikationen und deinen Erfahrungen ab.

15 Job(s) für deine Suchanfrage: Stellenangebot als Kaufmännischer Mitarbeiter in Frankfurt (Main)

Weitere passende Jobs in der Arbeitsmarktregion Frankfurt a.M.

Wie ist die Lage 2021 auf dem regionalen Arbeitsmarkt in Frankfurt (Main) für den Beruf Kaufmännischer Mitarbeiter?

Eine wichtige offizielle Größe für die Einschätzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt ist das Verhältnis von Arbeitslosen und offenen Stellen. Für die Berufsgruppe “Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.)” liegt dieses Verhältnis in der Arbeitsmarktregion Frankfurt a.M. im Monat Mai bei 9,53 Fachkräften pro offener Stelle. Diese Zahl ergibt sich aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, die aktuell in der Region 11.771 registrierte Arbeitslose und 1.235 offene Stellen zählt.

Die Größenordnung liegt offensichtlich bei deutlich über 3. In diesem Fall geht man von einer ausreichenden Versorgung des Arbeitsmarktes mit Fachkräften aus. Der Arbeitsmarkt kann eher als „Arbeitgeber Arbeitsmarkt“ eingestuft werden. Und je weiter sich der Faktor von der 3 nach oben bewegt, desto entspannter ist die Lage für die Arbeitgeber. Aus der Sicht der Arbeitnehmer ist die Suche in so einem Umfeld im Allgemeinen eher herausfordernd.

Arbeitsmarkt Situation - Arbeitslose pro offene Stelle: Dez 2020 - Mai 2021 | Für Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.) | Region Frankfurt a.M.

Der Trend der letzten 6 Monate zeigt, dass sich das Verhältnis von Arbeitslosen und offenen Stellen im Mai um -19,17% verändert hat. Was bedeutet das? Nun, hier liegt eine recht deutliche Verknappung des Fachkräfteangebots vor. Das spielt in die Hände der Arbeitnehmer bzw. der Jobsuchenden. Für die Arbeitgeber sieht es genau umgekehrt aus.

In dem folgenden Chart lässt sich die Entwicklung des Marktes mit absoluten Größen gut nachvollziehen.

Offene Stellen und Arbeitslose: Dez 2020 - Mai 2021 | Für Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.) | Region Frankfurt a.M.

Wie lange dauert die Jobsuche für Kaufmännischer Mitarbeiter in der Region Frankfurt a.M.?

Zu der Dauer der Jobsuche gibt es eigentlich keine wirklich zuverlässigen statistischen Daten. Das ist auch klar. Denn kaum ein Bewerber teilt seine Erfahrungswerte mit jemandem. Weiterhin verläuft die Jobsuche sehr individuell und hängt von verschiedensten Faktoren ab.

Die Arbeitgeber besitzen allerdings mit der sogenannten Vakanzzeit, die Zeit von der Veröffentlichung bis zur Besetzung einer Stelle, eine Messgröße, die die Jobsuchenden ein wenig zweckentfremden können.

Für die Berufsuntergruppe “Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.)” wird die Vakanzzeit in der Region Frankfurt a.M. aktuell auf 78 Tage geschätzt. Wird eine neue Stelle öffentlich gemacht, kann es statistisch gesehen also gut und gerne 78 Tage dauern, bis die Stelle besetzt und die Stellenanzeige nicht mehr aktuell ist. Die Zahl lässt sich nicht direkt auf die Dauer der Jobsuche übertragen, aber sie ist eine interessante Orientierung. Brauchst du viel länger, könntest du dir schon mal durchaus Gedanken über mögliche Fehler machen.

Übrigens ist die Tendenz der Vakanzzeit wiederum ein interessanter Indikator auch für die Richtung des Arbeitsmarktes. In unserem konkreten Fall hat sich diese Kennzahl zum Beispiel in den letzten 6 Monaten um -2,50% verändert. Diese Veränderung fällt allerdings noch moderat aus. Auch wenn es hier etwas Bewegung gibt, kann man noch nicht unbedingt von einem sehr starken Trend sprechen. Den würden wir bei deutlichen Sprüngen von mehr als +/- 10% eher vermuten.

Sehr spannend ist die Situation, wenn die beiden vorgestellten Indikatoren bzw. ihre Änderungen sich nicht bestätigen, sondern sogar entgegen laufen. Hier haben wir mit -19,17% eine Verringerung des Fachkräfteangebots in den letzten 6 Monaten. Die Arbeitgeber bekommen demnach weniger Bewerbungen. Die Vakanzzeit signalisiert mit einer Verkürzung der Suchdauer von -2,50% dagegen eine positive Entwicklung für den Arbeitgeber bei der Suche nach den richtigen Kaufmännischer Mitarbeiter Bewerbern. Hm, wie geht man nun mit diesem Bild um?

Das sind nun mal zwei völlig verschiedene Indikatoren. Dazu kommt, dass die aktuelle Vakanzzeit sich natürlich auf die Stellen aus der Vergangenheit bezieht. Es liegt hier also eine zeitversetzte Dynamik vor.

Vergleicht man visuell die Trends der beiden Indikatoren, kann man unter Umständen mit etwas Fleiß sehr interessante Entdeckungen bzgl. der Richtung des Arbeitsmarktes machen. Bestätigt die Vakanzzeit evtl. tatsächlich etwas zeitverzögert den Trend von Angebot und Nachfrage? Oder liegt hier doch eine mögliche lokale Verzerrung vor, für die es verschiedenste Gründe geben kann. Wie z. B. die Schließung eines größeren Betriebs in der Region und plötzliche Freisetzung der Arbeitskräfte.

Der Trend der Vakanzzeit hat sich im letzten halben Jahr so entwickelt:

Vakanzzeit: Dez 2020 - Mai 2021 | Für Büro- und Sekretariatskräfte (o.S.) | Region Frankfurt a.M.

Welche anderen Berufsbezeichnungen lassen sich sonst noch dem Beruf Kaufmännischer Mitarbeiter zuordnen?

Wenn du aktiv auf der Jobsuche bist, kann es manchmal helfen, alternative oder verwandte Berufsbezeichnung für deine Recherche zu haben. Vielleicht kannst du deine Suche in eine der folgenden Richtungen entwickeln, falls du auf dieser Seite nicht gleich was Passendes findest.

Telefonist/in, Helfer/in - Büro, Verwaltung, Datenerfasser/in, Kundeninformationsfachkraft, Schalterauskunft, Kommunikationsassistent/in, Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau - Bürokommunikation, Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - Büro/Sekretariat, Fachangestellte/r für Bürokommunikation, Sekretär/in, Büroassistent/in, EDV-Sachbearbeiter/in, PC-Fachkraft - kaufmännisch, Kaufmännische Fachkraft, Stenosekretär/in, Büroassistent/in, Bürogehilf(e/in), Projektassistent/in, Intendanzsekretär/in/Theatersekretär/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Betriebswirt/in (Fachschule) - Kommunik. und Büromanagem., Fachmann/-frau - Bürokommunikation, Sekretär/in (Weiterbildung), Kaufmänn. Betriebsassistent/in - Druck/Papierverarb., Fachkaufmann/-frau - Büromanagement, Managementassistent/in, Fachwirt/in - Büro- und Projektorganisation

Viel Erfolg bei Deiner Jobsuche!